Zwinger von Byang Thang
Zwinger von Byang Thang

Zwinger von Byang Thang

Tibet Terrier Zucht Bayern

Das wichtigste Kriterium ist die Gesundheit:
Wir züchten nur mit Hunden, die "uneingeschränkt zuchttauglich" sind. (Alle Papiere einsehbar.)

Das einzigartige Wesen dieser Rasse zu erhalten und Ihnen einen gesunden, optimal aufgezogenen Tibet Terrier Welpen zu übergeben, ist unser erklärtes Zuchtziel.

Auch nach Abgabe der Welpen an die neuen Besitzer sehen wir uns als Ansprechpartner bei Fragen, Problemen und sonstigen Ereignissen.

Wir sind Mitglied der Freien Tibet Terrier Gemeinschaft Bayern e.V.
und des UCI® - Union of Cynology International®
 

Rassestandard

Der Tibet-Terrier ist ein robuster mittelgroßer Hund mit quadratischer Silhouette. Die Schulterhöhe liegt bei bis zu 41 Zentimetern, das Gewicht idealerweise zwischen 9 und 14 Kilogramm.

Charakteristika: fröhlich, gutmütig, intelligent und lernwillig, sehr verspielt, anhänglich, kinderlieb, zurückhaltend gegenüber Fremden, aber niemals ungestüm, streitsüchtig oder aggresiv. Zudem erweist er sich als aufmerksamer Wachhund.
Tibet Terrier sind treue Kameraden mit vielen einnehmenden Wesenszügen.

Augen: groß, rund, weder hervorquellend noch tiefliegend, weit auseinanderliegend, dunkelbraun, Augenlider schwarz

Ohren: hängend, nicht zu dicht am Kopf anliegend getragen, V-förmig, üppig behaart

Gebiss: Scherengebiss oder umgekehrtes Scherengebiss.

Vorderhand: stark behaart, Schultern schräg zurückgelagert, Läufe gerade und parallel stehend

Hinterhand: stark behaart, Kniegelenk gut gewinkelt, tiefstehende Sprunggelenke

Pfoten: groß, rund, zwischen den Zehen und Ballen reichlich behaart, keine Wölbung in den Pfoten

Rute: mittellang, hoch angesetzt und fröhlich eingerollt über dem Rücken getragen, üppig behaart. Ein Knick in der Spitze der Rute kommt manchmal vor und ist erlaubt.

Haarkleid: Alle Tibbis besitzen ein doppeltes Haarkleid mit üppigem, dichten Deckhaar; lang, glatt oder gewellt, aber nicht lockig. Die Unterwolle ist fein und wollig. Bis zur vollen Entwicklung des Haarkleides können 3-4 Jahre vergehen.

Farben : Die Farbschläge sind vielfältig. Die Palette reicht von weiß über gold, grau, creme, rauchfarben bis schwarz. Auch schwarz-weiße und dreifarbige Tiere sind zugelassen, einzig schokoladen- und leberbraun sind nicht erlaubt.

Rüden sollten zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Skrotum befinden.

 

Rasseportrait

Das Erscheinungsbild und der Charakter des Tibet Terriers sind sehr von seinem Ursprungsland Tibet geprägt. Die Menschen und deren Kultur, sowie die grandiose tibetische Gebirgslandschaft und die klimatischen Bedingungen hatten maßgeblichen Einfluß auf seine Entwicklung. Der Tibet Terrier ist eine über 2000 Jahre alte Hunderasse. Die Sage erzählt, dass im 14. Jahrhundert der Weg zu dem Tal, in dem Tibet Terrier lebten, durch ein Erdbeben verschüttet wurde. Der Name dieses Tals lautet seit diesem Ereigniss „Das verlorene Tal“ oder „Shan-gri-La“. Der einzige Karawanenweg dorthin war unwegsam und voller Gefahren. Manchmal wurde Reisenden auf dem Rückweg als beschützende Glücksbringer ein kleines Hündchen mitgegeben. Die Tibeter gaben ihre Hunde ausschließlich als Geschenke weiter, oder als Dankeschön für erhaltene Leistungen. Niemals wurden sie verkauft.

Die Heimat des Tibet Terriers sind die Berge und das Hochplateau Tibets, mit einer durchschnittlichen Höhenlage von 4500m, auch das “Dach der Welt” genannt. In dieser Höhe herrschen extreme Wetterverhältnisse. Eisige Winter, mit Temperaturen bis minus 40 Grad Celsius, wechseln ab mit kurzen heißen Sommern. Weite Landstriche sind trocken und dürr, und scharfe Winde fegen über das Land. Größere Mengen Schnee fallen gewöhnlich nur in den höheren Regionen Tibets. Die rauen Bedingungen trugen zur Entwicklung dieses Hundes mit seinem üppigen, doppelten Haarkleid bei. Um sich immer seinem attraktiven Äußeren zu erfreuen, sollte man sich schon eine Stunde in der Woche seinem Fell widmen.

Die Ursprünge der Rasse sind weitgehend unbekannt, die Darstellungen variieren dabei von heiligen Tempelhunden in tibetischen Klöstern bis zu gewöhnlichen Hofhunden, aber wahrscheinlich waren es eher Klosterhunde und Hofhunde, da ihre kleineren, sozusagen Halbgeschwister, die Lhasa Apsos als Palasthunde angesehen wurden.

Mitte der Zwanziger Jahre kamen die ersten Hunde nach England. 1930 wurde die Rasse vom Kennel Klub of Indian anerkannt und ein Jahr später in England. Im Jahr 1920 arbeitete Dr. Agnes Greig in Cawnpore (Indien). Nachdem sie dort eine Tibeterin erfolgreich operiert hatte, schenkte ihr die Familie der Frau als Zeichen ihrer Dankbarkeit einen Welpen. Diese Begebenheit ist der Grundstein für die heutige Tibet Terrier Zucht in Europa.

Heute ist der Tibet Terrier ein angenehmer Familienhund und lässt sich leicht erziehen. Er ist ein lebhafter und im wahrsten Sinne des Wortes „springlebendiger“ Hund, der gern ohne Leine mit Artgenossen herumtobt und sich dabei geschickt und leichtfüßig bewegt. Zu Hause ist er aber niemals nervös oder zu fordernd. Wenn er genügend Auslauf bekommt, entfaltet er draußen an der frischen Luft seine ganze Lebendigkeit. Seine Intelligenz und Anpassungsfähigkeit machen ihn zum idealen Spielkameraden der Kinder. Er ist ein richtiger Familienhund, der es gerne hat, wenn die ganze Familie zusammen ist, dann fühlt er sich so richtig wohl. Aufgrund seiner mittleren Größe von 35 bis 41 Zentimetern Schulterhöhe kann man ihn fast überallhin mitnehmen. Er liebt es sehr, immer dabei sein zu dürfen. Der Tibet Terrier ist eine gesunde, schier unverwüstliche Rasse mit einer großen Gebrauchshundvergangenheit, die über sehr viele Generationen in einer kargen Umwelt sorgfältig gezüchtet worden ist. Er ist fröhlich, intelligent und lernwillig, anhänglich und kinderlieb, zurückhaltend gegenüber Fremden, aber niemals aggressiv oder streitsüchtig. Zudem erweist er sich als aufmerksamer und zuverlässiger Wachhund.

Es gibt Tibet Terrier in vielen Farben, reinweiß über weiß mit schwarzen oder goldenen Flecken, cremefarben, gold mit weißen Abzeichen, schwarz mit gold, rauch- oder silbergrau, schwarz mit weißen Pfoten und Kragen bis zum reinen schwarz. Der Charakter ist eher von einer Art asiatisch, stolzer, adeliger Grundhaltung geprägt. Der Tibet Terrier ist sehr intelligent, sensibel und von schneller Auffassungsgabe. Ungern lässt er sich aber von jedermann (womöglich ohne Grund) herumkommandieren.

Leider ist der Name Tibet Terrier völlig zu Unrecht für diese Rasse gewählt worden. Richtig wäre der Name Tibet Apso, unter Apso verstehen die Tibeter eben wuschelig, gut behaarte Hunde. Der Tibet Terrier ist ursprünglich ein Hütehund. Er ähnelt weder im Wesen noch im Körperbau einem Terrier. In seinen Adern fließt nicht ein Tropfen Terrierblut.

 

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